Liebe Gemeindemitglieder der Auferstehungsgemeinde,

seit Mai 2009 bin ich eine der vier PfarrerInnen der Auferstehungskirchengemeinde.

Seit Dezember 2009 wohnen mein Mann und ich in Osterfeld in der Kettelerstraße.

An Osterfeld gefällt mir gut, dass Leute auf der Straße einfach ein Gespräch anfangen. Mittlerweile könnte ich auch eine Führung auf Osterfelds Grünwegen anbieten. Mit anderen engagiere ich mich als Pfarrerin und Gemeindeglied im Stadtteil. Ich glaube, dass Osterfeld Potential hat. In unserer Gemeinde mag ich die verschiedenen Menschen und ihre Geschichten, die Kirche, den Mittagstisch, das Familienzentrum Arche Noah, gemeinsames Singen und vieles mehr. Ich bin froh, dass wir das neue Gemeindezentrum gebaut haben und nun auch trotz Corona wieder Gruppen und Veranstaltungen stattfinden können.

Mir ist wichtig, dass wir uns mit Liebe begegnen. Ja tatsächlich – ich glaube fest, dass wir das können. Weil Gott uns so gemacht hat. Weil Gott uns liebt. Weil das ansteckend ist. Auch wenn es uns noch schwerfällt. Wenn Ihnen/ Euch etwas gut gefällt von dem, was ich tue, dann bin ich froh, wenn ich das höre. Und genau so auch, wenn Ihnen/ Euch etwas nicht gefällt.

Ein bisschen über mich: Geboren wurde ich 1967 und bin aufgewachsen in Weißenthurm am Rhein. In den Jahren 1986 bis 1998 habe ich eine Ausbildung gemacht, als Ergotherapeutin gearbeitet, Theologie studiert und geheiratet. 1998 kam ich als Vikarin nach Mülheim an der Ruhr. Dann waren mein Mann und ich ein Jahr als Pastoren in Pennsylvania, USA. Anschließend war ich als Pfarrerin zur Anstellung in Duisburg-Hochfeld mit 50% Stellenumfang. Mit meinen anderen 50% habe ich in einem Programm gearbeitet, welches die Zusammenarbeit zwischen Landeskirchen und fremdsprachlichen christlichen Gemeinden koordinierte. Von Herbst 2005 bis Herbst 2008 habe ich Verschiedenes gemacht: Ich war in Mülheim als Familienhelferin und ehrenamtlich tätig und ich war wieder bei der Vereinten Evangelische Mission verantwortlich für die Zusammenarbeit mit christlichen Migrantengemeinden. Nachdem ich das Bewerbungsverfahren für PfarrerInnen der Landeskirche bestanden hatte, wurde ich in den Pfarrdienst übernommen. Ich bekam eine "Zwischenstelle" in Mülheim und ich konnte mich auf die Gemeindepfarrstelle in Osterfeld bewerben.

Ich habe eine 50%-Stelle. So bin ich vorwiegend montags, mittwochs, donnerstags und freitags erreichbar. Und natürlich sonntags - ganz sicher, wenn ich den Gottesdienst leite. Aber auch sonst komme ich gern in die Kirche!

Herzliche Grüße und Gottes Segen

Ihre Ursula Harfst