Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde

Oberhausen-Osterfeld

 

Kleine Chronologie unseres Melanchthon-Hauses (Gemeindehaus) an der Teutoburger Straße 210 (früher Breite Straße)

 

Das Melanchthon-Haus der Ev. Auferstehungsgemeinde Osterfeld ist vor gut zweiundachtzig Jahren, 1934/35, in einer politisch geprägten Zeit errichtet worden. Die damals wachsende Gemeinde war bereits 1908 in zwei Pfarrbezirke aufgeteilt worden und benötigte einen zusätzlichen Versammlungsraum. Endlich, 1934, konnte das Projekt verwirklicht werden.

Jetzt, zu Beginn des 21. Jh. schmilzt die Gemeinde und muss Immobilien aufgeben. Das trifft auch das Melanchthon-Haus.

In der Festschrift anlässlich des Jubiläums, 100 Jahre Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Oberhausen-Osterfeld 1996, ist die Geschichte der Gemeinde dokumentiert worden. Hier nun soll besonders das Gemeindehaus an der Teutoburger Straße 210 in den Mittelpunkt gerückt werden.

Im Oktober 2017, Peter Gnaudschun

 

Quellen:

Archiv der Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Osterfeld.

Festschrift anläßlich des Jubiläums 1896 – 1996, 100 Jahre Ev. Auferstehungs- Kirchengemeinde Oberhausen-Osterfeld.

Der Kickenberg, Osterfelder Heimatblatt Jahrgang. 1, 1956.

W. Seipp, Oberhausener Heimatbuch 1964.

Zusammenstellung:

Peter Gnaudschun, unter Mithilfe von Pfarrerin Ursula Harfst auf Initiative von Superintendent Joachim Deterding im September 2017.

Die Zusammenstellung umfasst einen Textteil und Reproduktionen aus dem Archiv der Auferstehungs-Kirchengemeinde auf einer DVD als Quellenangabe.

Reproduktionen: Ursula Harfst, Peter Gnaudschun.


I. Geschichte des Melanchthon-Hauses

 

Anfang des 20. Jahrhunderts vergrößerte sich die evangelische Gemeinde in Osterfeld rasant (1900: 2700 Gemeindeglieder, 1907: 5500, 1915: 7426, 1928: 9630). Zu dieser Zeit hatte die Gemeinde die Kirche an der Vestischen Straße und seit 1907 das Gemeindehaus an der Kapellenstraße. Daher  wurde am  6. September 1928 durch die größere Gemeindevertretung beschlossen weitere Gemeindehäuser zu bauen.[1] Die Gemeinde schloss 1926 mit der Stadt den Vertrag, das Grundstück an der Breitestraße (Teutoburgerstr.) gegen ein 1917 erworbenes Grundstück an der Fuhlenbrockstr. zu tauschen.[2]  Es war vorgesehen für eine Kirche und Pfarrhaus auf 2/3 der Fläche und ein Waisen- und Altersheim auf 1/3 des Grundstücks. [3]

Der Bau an der Breite Straße wurde zunächst zugunsten eines Baus in Osterfeld Mitte  an der Hochstraße 1929 zurückgestellt.[4]

Im Juli 1933 wurde ein Presbyterium gewählt, dessen Mitglieder alle zu den NS-nahen „Deutschen Christen“ gehörten.[5]  Schon im August 1933 wurde der Organist entlassen, da er für die Glaubensbewegung „Deutsche Christen“ nicht tragbar war.[6] Zum Luthertag am 19.11.33 wurden zum Umzug auch Hakenkreuzfahnen mitgeführt. [7]

Dieses Presbyterium blieb in den nächsten Jahren so bestehen. [8]

Am 6.4.1934 beschloss die größere Gemeindevertretung auf Vorlage des Presbyteriums  den Bau auf der Breite- und Kapellenstraße anzugehen mit einer Pfarrwohnung für den Pfarrer des II. Bezirks und einer Küsterwohnung sowie einem Gemeindesaal.

In Barmen gründete sich Ende Mai 1934 die Bekennende Kirche. Es zeigten sich Auseinandersetzungen zwischen Deutschen Christen und der Bekennenden Kirche auch in der Ev. Kirchengemeinde in Osterfeld, etwa über die Vergabe von Räumen an die Bekennende Kirche, die vom Presbyterium 1934 und 1935 verboten wurde.[9]

Im September 1934 begannen die Bauarbeiten mit der Ausschachtung. Zur feierlichen Grundsteinlegung am 13.10.1934 besagt die Urkunde: „Verbunden in einem Bauwerk mit Pfarrhaus u. Küsterwohnung soll er (der Saal) in dieser Verbindung ein Stützpunkt kirchlichen Lebens im nördlichen Teil der Kirchengemeinde werden“.[10] Man gab in der eingesenkten Urkunde auch „der dankbaren Freude Ausdruck, dass fast einstimmig der Mann als Nachfolger gewählt wurde, der allein im deutschen Volk dessen würdig war. Wir glauben unserem Führer, der eine so gewältige und mühsame Aufgabe zu leisten hat, keinen besseren Dienst leisten zu können, als wenn wir treu sind, was uns befohlen ist zu hüten: das christliche Erbe.“[11] Die Einweihung erfolgte  im August 1935, unter den Gästen wurden von Kirchmeister Neerfeld auch NSDAP-Mitglieder begrüßt. Der Architekt, Herr Pfeiffer war anwesend. In seiner Rede sprach Pfarrer Dransfeld von der Gemeinschaft, der Aufgabe der Kirchenleitung für religiösen und sittlichen Aufbau der Gemeinden zu sorgen, der Verantwortung der Einzelnen. Im neuen Gemeindehaus fänden mannigfache Kräfte der Gemeinde Raum, der Ort der Erbauung und des Zeugnisses der Gemeinde bleibe jedoch die Kirche.[12] Das Gemeindehaus wurde von der Gemeindeleitung für die Gemeindeglieder im Osterfelder Norden gebaut.

In der Pfarrwohnung wohnte Pfarrer Dransfeld, der Pfarrer des II. Bezirks. Er hat, wie es die Quellen nahelegen, wahrscheinlich auf Seiten der Bekennenden Kirche gestanden. In den Räumen des Gemeindehauses trafen sich auch Mitglieder der Bekennenden Kirche. Somit ist das Haus ein Zeugnis dafür, dass es in der Osterfelder Gemeinde unterschiedliche Meinungen und Gruppierungen gab. Es ist ein Zeugnis wie man sich in dieser Zeit verhalten  hat, wie man sich angepasst hat, wie man versucht hat, das christliche Erbe zu bewahren und wie man vorsichtig und versteckt auch Kritik geübt hat. Es ist kein Haus der Bekennenden Kirche gewesen.

Im letzten Kriegsjahr war dieses Gemeindehaus der einzige Raum, der noch für Gottesdienste genutzt werden konnte wegen Schäden an den anderen Gebäuden. [13]

Den Namen Melanchthonhaus erhielt das Gemeindehaus 1965.[14]

 



[1] Auszug aus dem Lagerbuch über die Kirchengeschichte der Evangelischen Kirchengemeinde Osterfeld (Dransfeld)

[2]Akte 72/3-0 u.1, Aktenvermerk. Bild Nr. 01

[3]ebenda

[4] Akte 03-1, Chronik, Rückblick auf 90 Jahre Gemeinde. Seite 14.

[5] Vgl. Vorschlagsliste Glaubensbewegung „Deutsche Christen“ für die Presbyterwahl am 30.7.33 (Foto Harfst 33-07 Vorschlagsliste f P DC IMG_20170713_173350) mit Akte 02-1, Aufstellung der gewählten Presbytern vom 30. Juli 1933.( Bild zur Chronik des Melanchthonhaus Nr. 66)

[6] „4. Die Kirche während der Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945) in:  Oberhausener Heimatbuch, S.245ff, S.94.

[7] Liste der Gemeinde, Foto Harfst 33-03 Luthers Geb Marschordnung.

[8]  Liste vom 15.2.1935 (Foto Harfst)

[9] Dez 1934, Juni 35, August 35 Beschlüssen und Antrag Presbyterium. Bild Nr. 20 Akte 72-3-7 Presbyterium 05.12.1934 Gem-Räume an DC, nicht an BK, Bild Nr. 25 Archiv, Antrag P, keine Räume mehr für BK wegen Hetze 12.06.1935,  Bild Nr. 26 Archiv, Konsistorium keine Räume an BK 27.08.1935  IMG_20170713_171327

[10] Festschrift 100 Jahre Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde, 1996 Kapitel 2. 1933-1945. Bilder Nr. 13, 14

[11] Nationale Volkszeitung, Ausgabe Oberhausen.

[12] Akte Chronik NZ-Zeitungsausschnitt vom 13.8.35. Bild Nr. 28, Zeitungsausschnitt der NZ o.D., (vor dem 11.August 1935). Bild Nr. 29

[13] Lagerbuch

[14] 1896-1996. 100 Jahre Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Oberhausen-Osterfeld. Festschrift anläßlich des Jubiläums, Hrsg. Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde Oberhausen-Osterfeld, Kapellenstr. 26, S.3.

 

 

II. Daten zum Melanchthon-Haus:

 

1882 Erste Bestrebungen der Osterfelder Evangelischen im Amt Bottrop sich von der Ev. Kirchengemeinde Sterkrade zu lösen.

1891 Pfarrvikar Hemme betreute als Erster die Evangelischen in Osterfeld.

1896 01.07.: Die Ev. Kirchengemeinde Osterfeld wird selbständig.

1897 14.03.: Adolf Brüggemann wird als erster Pfarrer eingeführt.

1898 08.08.:Grundsteinlegung der ersten Ev. Kirche an der Vestischen Straße.

1900 22.03.: Einweihung der Kirche.

1909 Der neu eingerichtete 2. Pfarrbezirk wird von Pfarrer Karl Jakob besetzt. Seit 1908 bestehen Pläne für den Bau eines Pfarrhauses.

1913 Wilhelm Dustmann wird Pfarrer im 1. und Willibald Dransfeld im 2. Pfarrbezirk.

1914/18 Krieg in Europa.

1916 Die Ev. Kirchengemeinde kauft von der Gutehoffnungshütte ein 5365 m² großes Grundstück an der Fuhlenbrockstraße in Klosterhardt für eine Kirche und Pfarrhaus.

1921 Osterfeld erhält mit 32.850 Einwohnern das Stadtrecht.

1922 Erste Verhandlungen mit der Stadt Osterfeld zum Tausch des Grundstücks Fuhlen- brockstr. gegen ein 8500 m² großes Grundstück der Stadt an der Breitestraße.

1924 Mit Architekt Gammerschlag aus Osterfeld wird über einen Plan für ein Waisen- mit Versorgungshaus gesprochen.

1925 Antrag an die Stadt Osterfeld über einen Austausch der Grundstücke Fuhlenbrockstr. / Breitestraße (Teutoburger Str.), vorgesehen für eine Kirche und Pfarrhaus auf 2/3 der Fläche und ein Waisen- und Altersheim auf 1/3 des Grundstücks.

1926 Vertrag mit der Stadt Osterfeld. Der Austausch der Grundstücke wird genehmigt.

1927 Der Beigeordneter der Stadt Osterfeld (Bohlmann) erkundigt sich bei der Ev. Kirchen- gemeinde in Velbert, die ein ähnliches Projekt mit Kirche und Waisenhaus planten, wie es die Ev. Gemeinde Osterfeld an der Breitestraße (Teutoburger Str.) plant.

1927 Der Bau eines Pfarr- und Gemeindehauses an der Hochstraße wird vom Presbyterium beschlossen.

1928 Die Gutehoffnungshütte stellt für das Bauvorhaben an der Hochstraße 15.000,00 RM zur Verfügung.

1929 Bau und Einweihung des Gemeindehauses mit Gemeindeamt an der Hochstraße. Zur Finanzierung des Gemeindehauses an der Hochstraße werden von der Zusage der Gutehoffnungshütte von Gesamt 15.000,00 RM, 7.500,00 RM abgerufen.

1929 31.07. Die Stadt Osterfeld verliert ihre Selbständigkeit und wird mit Sterkrade und Oberhausen vereinigt.

1930 Küster und Friedhofsgärtner Strathmann wird angestellt und betreut das spätere Gemeindehaus an der Teutoburger Straße.

1933 30.07.: Kirchenwahlen. Nur die Glaubensbewegung Deutschen Christen (DC) reichen eine Vorschlagsliste mit zwölf Personen ein. Alle zwölf werden gewählt.

1933 Die preußische Generalsynode, in der die Deutschen Christen die Zweidrittelmehrheit haben, verabschiedet ein Gesetz, dass alle Geistlichen und Beamten der Evangelischen Kirche arischer Abstammung sein müssen.

1934 Die christlichen Jugendvereine werden in die Hitlerjugend (HJ) eingegliedert.

1934 06.04.: Die größeren Gemeindevertretung bestätigt den Beschluss vom 06.09.1928, den Bau einer Pfarrer- und Küsterwohnung mit einen Gemeindesaal an der Breite Straße (Teutoburger Str.). Die Front des größeren Gebäudes soll zur Breite Str. errichtet werden. Es soll Pfarrwohnung für den Pfarrer des II. Bezirks, Küsterwohnung und einen rechtwinklig vorgelagerten kleinen Gemeindesaal erhalten. Der Bau soll 42.000,00 Rmk. nicht überschreiten.

1934 07.04.: Das Presbyterium unter Vorsitz von Pfr. Dransfeld gibt über die Superintendentur dem Konsistorium in Münster den Baubeschluss vom 6. April bekannt. Die Bewohnern des nördlichen Gemeindeteils, seit 1908 der zweite Pfarrbezirk, hatten schon lange den Wunsch nach einem eigenen Gemeindehaus mit Pfarrerwohnung. - Bibelstunden, Unter- richt, Kurse und Vereinsarbeit könnten verwirklicht werden. Aufgrund eines schriftlichen Versprechens der Gutehoffnungshütte von 1928 steht noch eine Beihilfe aus.

1934 09.04.: Kirchmeister W. Neerfeld lädt Architekt Erich Pfeiffer, Osterfeld, mit Beisein der Baukommission zu einer Kurzbesprechung ins Gemeindehaus ein. Er betont die anschließende Mitgliederversammlung der Deutschen Christen (DC), an der er teilzu- nehmen beabsichtigt.

1934 23.04.: Das Presbyterium informiert die Gutehoffnungshütte über ihr Bauvorhaben im Ortsteil Klosterhardt und bittet um den Rest der 1928 in Aussicht gestellten Zuwendung in Höhe von 7.500,00 Rmk.

1934 27.04.: Zusage einer Schenkung der Gutehoffnungshütte von 7.500,00 RM für das Bauvorhaben für den Ortsteil Klosterhardt, Jakobi und Rothebusch.

1934 09.05.: Pfarrer der II. Pfarrstelle wohnt z.Z. In einem Privathaus, Bergstraße 193 und der hauptamtliche Küster Strathmann wohnt in der Wesselkampstr. 24.

1934 17.05.: Das Ev. Konsistorium der Kirchenprovinz Westfalen hat gegen die Schaffung eines kleinen Gemeindesaales für die Bewohner des nördlichen Gemeindeteiles nichts einzuwenden.

1934 30.05.: Pfarrer Dransfeld berichtet dem Konsistorium über die Wohnverhältnisse vom Pfarrer des 2. Pfarrbezirks und des Küsters. Der Pfarrer bewohnt bereits die zweite Wohnung. Die Besitzerin hat es in der Hand, die Wohnung zu kündigen. Beim Küster, der zugleich Friedhofsgärtner ist, gilt das Gleiche. Er wohnt zur Zeit eine dreiviertel Stunde vom Friedhof entfernt und ist für die Gemeindeglieder schlecht zu erreichen. - Nach der Zusammenlegung der Städte Oberhausen, Sterkrade und Osterfeld kam der Bau eines vorgesehenen Waisenhauses nicht mehr infrage. Die vorgesehenen Gelder der Stadt Osterfeld sind vor der Eingemeindung in den Bau des Gemeindehauses an der Hochstraße geflossen. - Die große Gemeindevertretung war der Meinung, durch den Baubeschluss den veränderten Verhältnissen Rechnung tragen zu müssen. Beibehalten ist der Bau eines Pfarr- und Gemeindehauses. Hinzu gekommen ist nur die Wohnung des des Küsters. Die Gemeindevertretung fühlt sich verpflichtet, durch das Bauvorhaben zu der vom Führer im März des Jahres geforderten Arbeitsbeschaffungen auch ihrem Teil beizutragen. - Die Stadtverwaltung begrüßt den Bau wegen der bestehenden Wohnungs- not.

1934 30.05.: Der Bauantrag mit Bauzeichnungen wird eingereicht.

1934 12.06.: Dem Architekten Erich Pfeiffer wird die Bauleitung für 3% der Bausumme, höchstens aber 1.400,00 Rmk. vom Presbyterium übertragen.

1934 13.07.: Ein Bausachverständiger des Konsistoriums erstellt ein Gutachten über den Bauentwurf: Die geplante Architektur ist gefällig und würdig. Kleinere Änderungen sind zu beachten. Gegen die Gesamtkosten von 52.000,00 RM ist nichts einzuwenden.

1934 05.09. Das Ev. Konsistorium Münster genehmigt den Bau eines Pfarrhauses mit Küster- wohnung und Gemeindesaal.

1934 11.09.: In der Baubeschreibung sind u.a. nachfolgende Angebote aufgelistet:

Ausführung von Erd- und Mauer- und Betonarbeiten: Fa. Edmund Eberhardt, Sterkrade

Bauschlosserei: Heinrich Peters, Osterfeld

Schreinerarbeiten: O. Böhl und Beßer

Aufzug: Schmitt und Sohn, Essen

Glaser u. Anstreicharbeiten: Fa. Zillig und Jacob und Wirth.

1934 19.07.: Die Gutehoffnungshütte liefert Schlackensteine zum Bau. Benötigte Träger können bei der Ferrostahl AG angefragt werden.

1934 04.10.: Vor der Erteilung der Baugenehmigung sind die Straßenbaukosten zu bezahlen. Bei einer Straßenfrontlänge von 36,08 Meter beträgt die Gebühr 1264,60 RM. Diese Gebühr wurde am 09.Oktober 1934 überwiesen.

1934 13.10.: Grundsteinlegung mit Urkunde des Gemeindehauses an der Breite Straße (Teutoburger Str.). Baupläne: Stadtbaurat Bohlmann in Verbindung mit Architekt E. Pfeiffer. Der Urkunden-Text lautet u.a.: „Verbunden in einem Bauwerk mit Pfarrhaus u. Küsterwohnung soll er (der Saal) in dieser Verbindung ein Stützpunkt kirchlichen Lebens im nördlichen Teil der Kirchengemeinde werden“.weiter heißt es: „Mit der Bitte Psalm 90 V.17: Und der Herr, unser Gott, sei uns freundlich und fördere das Werk unserer Hände bei uns; ja das Werk unserer Hände wolle er fördern!“

Das Gemeindehaus an der Teutoburger Straße um 1940 mit Urkunde vom 13. Oktober 1934

1934 15.10.: Die polizeiliche Erlaubnis auf dem Grund- stück Breite Str. 92 (Teutoburger Str. 210) in der Stadt Oberhausen/Rhld Flur III Nr. 3383/1 Gemar- kung Osterfeld ein Pfarr- und Gemeindehaus zu er- richten, wird erteilt.

1934 23.10.: Das Presbyteriums bittet die Direktion der Gutehoffnungshütte um Anschluss eines Abwasser- kanals des neuen Gemeindehauses an das Kanal- netz der Hüttenbahn Jakobi – Osterfeld.

1934 04.11.: In Osterfeld hat sich eine „Bekenntnisge- meinde“ gebildet, nachdem in Barmen am 31. Mai 1934 die "Theologische Erklärung" von der Bekenntnissynode angenommen wurde. - Bittgesuch am 16. Nov. der Bekennenden Gemeinde Osterfeld, im Gemeindehaus eine Versammlung abzuhalten.

1934 20.11.: Die Gutehoffnungshütte erlaubt die Abwässer des Gemeindehauses in den vor- handenen Entwässerungskanal entlang ihrer Bahnstrecke Zeche Jacobi einzuleiten. Eine Anerkennungsgebühr von 3,00 Mark pro Jahr ist erstmalig am 1. Mai 1935 zu entrich- ten.

1934 00.12.: Der Rohbau des Gemeindehauses ist fertiggestellt.

1934 03.12.: Der Superintendent des Kirchenkreises Recklinghausen fordert in einem Schreiben an Pfr. Dransfeld die Mitglieder des Presbyteriums auf, sich zu entscheiden auf welche Seite sie stehen. Eine eindeutige Stellungnahme ist nicht zu erzielen.

1934 05.12.: Nachtrag zur Presbytersitzung: 1.) Die Benutzung des Gemeindehausaales nebst Räume für die Deutschen Christen bedürfen keiner besonderen Genehmigung des Presbyteriums. 2.) Der Gemeindesaal wird an die Bekenntnisfront nicht mehr vergeben.

1934 30.12.: Elektromeister Karl Schaar beantragt den Elektrizitäts-Anschluss beim Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk AG (RWE) Betriebsabteilung Wesel.

1935 25.03.: Das RWE berechnet für den Neubau-Anschluss 277,30 RM.

1935 28.05.: Benachrichtigung an das Konsistorium: Der Neubau des Pfarr- und Gemeinde- hauses mit Küsterwohnung Breitestr. 92 ist vor einer Woche fertiggestellt und kann ab- genommen werden. Die veranschlagte Bausumme in Höhe von 52.000,00 Rmk könnte um ein- bis eineinhalb Tausend Reichsmark überschritten werden.

1935 06.06.: Auf der Tagesordnung der Presbyter-Sitzung am 12. Juni soll der sogenannten Bekenntnisfront Räume zum Abhalten von Veranstaltungen jeder Art nicht mehr zur Ver- fügung gestellt werden. Die Pfarrer, Kirchmeister und ein Presbyter protestieren.

1935 13.06.: Der Bausachverständige, Oberregierungs- und Baurat Borchers, hat die Besichti- gung des Neubaus vorgemerkt. Die Abnahme sei nicht dringlich, denn die Gemeinde scheint über Mängel nicht zu klagen und kann durch die Baukommission erfolgen.

1935 28.06.: Die Erlaubnis, eine Einfriedung auf dem Grundstück zu errichten, wird erteilt. Der Bauantrag ist am 13. Juni 1935 gestellt worden.

1935 29.06.: Bestellung von 200 Stühlen und 30 Klapptische bei Fa. Burbacher Stuhlfabrik.

1935 05.07.: Bestellung bei Lubitz, Karl, Install.-Geschäft, Osterfeld von 200 Einsatztassen mit Untertassen, 200 Dessertteller, 200 Kaffeelöffel, 15 Kaffeekannen 2,5 ltr., 20 Milchgießer, 20 Zuckerschalen und 15 Kuchenteller für 230,65 RM.

1935 16.07.: Bestellung von einem Podium mit Rednerpult und drei Garderobenständer bei W. Dannenbecker, Osterfeld.

1935 11.08.: Einweihungsfeier des neuen Gemeindehauses mit Saal, Pfarrer- und Küsterwoh- nung. Mehrere Vertreter der NSDAP waren zugegen. Der Pfarrer aber bestimmte ein- deutig das Gemeindehaus als einen Ort, an dem allein Zeugnis abgelegt werde für den Herrn der Kirche.

1935 National Zeitung vom August 1935 mit dem Titel: "Das Werk ist vollendet. Das Evan- gelische Gemeindehaus vor der Einweihung" Mit Beschreibung und Foto des neuen Hauses.

1935 Die National Zeitung vom 13.8.1935 berichtet von der Einweihungsfeier des Gemeinde- hauses in Klosterhardt mit der Überschrift "Eine Stätte der Erbauung, der Arbeit und der Erholung. Weihe des Evangelischen Gemeindehauses – Wie die Gemeinde wurde".

1935 06.12.:Abrechnung der Gesamtkosten für den Neubau an der Breite Str. (Teutoburger Str.) in Höhe von Rmk 60.492,87. Erstellt für die Finanzabteilung des Konsistoriums.

1936 März: Der Bruderrat der Bekennenden Gemeinde Oberh.--Osterfeld bittet Pfr. Dransfeld als Vorsitzender des Presbyteriums, frei werdende Ämter durch die Bekennende Ge- meinde neu zu besetzen. Die Bekennende Gemeinde hätte ca. 2500 und die DC ca. 100 Mitglieder.

1936 08.05.: Abnahme mit Mängel der Schornstein- und Feuerungsanlagen durch Schornstein- fegermeister Lütke-Wiesmann.

1936 19.05.: Die Gutehoffnungshütte erinnert an die Überweisung von RM 3,00 für die Gestattung der Entwässerung in den Entwässerungskanals entlang der Bahnstrecke.

1937 Die Breite Straße wird in Teutoburger Straße umbenannt. Die Kapellenstraße behält ihren Namen. Die Bezeichnung kommt wohl von der Eremitenklause, die vom Beginn des 18. Jh bis in die 1930er Jahre am Eremitengarten, zwischen der Fahnhorst- und Vestische Straße, stand.

1937 27.08.: Blitzeinschlag-Beschädigungen an der Hauptschalttafel. Das Rhein.-Westf. Elektrizitätswerk wird angeschrieben. Sie möchte Beraten und Abhilfe schaffen.

1939 22.05.: Das Ev. Gemeindeamt meldet der Gutehoffnungshütte Bergschäden an den Häusern Vestische Str. 88 und Teutoburger Str. 210. Der Bausachverständige stellt in der Hauptsache Setz- und Schwindrisse am Neubau fest. Bergbauliche Einwirkungen liegen im geringen Maße vor. Von 1949 bis 1960 treten wiederholt Bergschäden am Hause Teutoburger Str. 210 auf, die bergbauseitig reguliert werden.

1939 01.09.: Kriegsbeginn des Zweiten Weltkrieges.

1942 06.08.: In einem vertraulichen Schreiben teilt der Oberbürgermeister, Abt. 27A, der Ev. Kirchengemeinde Osterfeld mit, dass das Gemeindehaus an der Teutoburger Str. bei Fliegerangriffen im Notfall als Aufbewahrungsort für Tote vorgesehen ist. Im Bedarfs- falle ist eine Person zu benennen die das Gemeindehaus öffnet und die Leichen in Emp- fang nimmt und gleichzeitig die Namen der eingelieferten Personen in eine Liste genau einzutragen hat. Der Zutritt in das Gemeindehaus und das Besichtigen der Leichen ist allen Personen streng verboten. Das in das Gemeindehaus eingebrachte Sägemehl muss sauber bleiben und stets zur Verfügung gehalten werden.

1942 Die Gemeinde bestätigt, dass die Gemeindehäuser an der Hoch- und Teutoburger Str. als Aufbewahrungsplatz für Tote zur Verfügung gehalten werden. Im Bedarfsfall öffnet Frau Rohse das Gemeindehaus an der Hochstraße und Küster August Strathmann das Ge- meindehaus an der Teutoburger Straße.

1943 Für eine Gefallenenfeier ist eine kurze Ordnung erstellt worden. Sie beinhaltet eine Kanzel-Bekanntmachung, Gemeindelieder, kurze Ansprache, ein vorgegebenes Gebet, Vater Unser und Segen.

 

1944 Während des Krieges ist vom Gemeindehaus an der Teutoburger Str. folgendes beschlag- nahmt worden: Der Saal als Aufbewahrungsort für Bombengetötete. (Er wird aber nur ab und zu dafür benutzt, weil der Gemeindesaal an der Hochstraße noch eben ausreicht.) Je ein Zimmer der Pfarr- und Küsterwohnung. Das Zimmer in der Pfarrwohnung ist als Quartier für das Heer (Flak) und das Zimmer in der Küsterwohnung ist als Quartier für Bombengeschädigte vorgesehen. Eine Entschädigung entfällt.

1945 Nach Zerstörung der Kirche und der Gemeindehäuser fanden die Gottesdienste im fast unzerstörten Gemeindehaus an der Teutoburger Str. statt. Die erste Presbytersitzung nach Beendigung der Kriegshandlungen in Oberhausen (9. April) gab es am 29. April im Pfarrhaus an der Teutoburger Straße.

1945 08.05.: Ende des Zweiten Weltkrieges.

1947 Der Saal des Gemeindehauses ist in den Monaten Oktober bis Dezember von Vereins- und Gemeindefeiern sowie von Vorträgen voll ausgenutzt.

1947 30.12.: Das Wohnungsamt verfügt über die sofortige Abtretung eines Zimmers in der Pfarrer-Wohnung.

1949 Bergschäden am Gebäude Teutoburger Str. 210, die in den Jahren 1949, 1952, 1953, 1954, 1955, 1957, 1959 und 1960 auftreten, werden reguliert.

1953 04.05.: Fa. Rossmann, Osterfeld, legt eine Zeichnung zur Errichtung einer Vorgarten- mauer am Gemeindehaus Teutoburger Str. 210 dem Bauaufsichtsamt der Stadt zur Prüfung und Genehmigung vor.

1953 19.06.: Die Genehmigung zum Bau der Vorgartenmauer wird durch Bauschein vom 19. Juni bestätigt.

1954 27.02.: Das Presbyterium beschließt am 27. Februar 1954 einstimmig den Beitritt der Kirchengemeinde Osterfeld ab 01.04.1954 zum Kirchenkreis Oberhausen.

1954 Anzeige bei der Kriminal-Polizei am 27. Nov. 1954 wegen Beschädigung der beiden gemauerten Pfeiler an der Einfahrt des Gemeindehauses Teutoburger Str. 210 durch einen Kraftwagen am 23. Nov. 1954.

1955 Amtliche Größe der Wohnungen Teutoburger Str. 210:

Wohnung Strathmann/Gassen Wohnfläche: 80,99 qm

Wohnung Bistritz Wohnfläche: 52,98 qm

Wohnung Wenda, Wohnfläche: 110,00 qm.

1956 30.06. Angebot der Fa. Baßfeld von Gardinen zum Verdunkeln der zehn Fenster des Gemeindehauses für DM 351,35.

1959 Pfarrer i.R. Willibald Dransfeld wird unter großer Beteiligung der Gemeinde zu Grabe getragen.

 

1960 Im Visitationsbericht von 1960 wird der Besuch von 140 Kindern zum Kindergottes- dienst im Gemeindehaus Teutoburger Str. angegeben.

1960 28.03.: Pastor Albrecht Guischard beantragt beim Presbyterium den Bau einer Auto- Garage. Die Anschaffung eines PKWs soll den pfarramtlichen Dienst im 2. Pfarrbezirk intensivieren.

1960 Aus Anlass des 60-jährigen Bestehens der Kirche an der Vestischen Straße hat das Presbyterium beschlossen, ihr den Namen "Auferstehungskirche" zu geben.

1964 „In der Predigtstätte Gemeindehaus Teutoburger Straße sammelt sich eine Gemeinde, in der die Jugend und die Männer dominieren.

1965 Die Gemeindehäuser bekommen Namen. Das Haus an der Teutoburger Straße erhält den Namen „Melanchthon-Haus“.

1969 Auf dem Gelände an der Teutoburger Str. wird ein weiteres Pfarrhaus erbaut. Helga Marquardt wird Küsterin an der Teutoburger Str.

1982 Karl-Heinz Marquardt übernimmt nebenamtlich den Küsterdienst im Melanchthon- Haus.

1998 Es finden im Kirchsaal keine regelmäßigen Gottesdienste mehr statt.

2013 Bis in diesem Jahr gab es im Melanchthon-Haus noch Konfirmandenunterricht und Frauenhilfe-Nachmittage.

2014 Den Kirchsaal stellt die Gemeinde unentgeltlich dem Caritasverband Oberhausen für die „Werkstattkirche“, ein Projekt, in dem Menschen mit Einschränkungen Möbel restau- rieren, zur Verfügung – bis Ende 2017. Die Gartengruppe des Caritasverbandes über- nimmt dafür die Gartenarbeit.

2015 Das Pfarrhaus Kapellenstraße 126 hat die Gemeinde kostenlos der Flüchtlingshilfein- itiative „Ich bin da“ - längstens bis zum Baubeginn zur Verfügung gestellt.

2016 April: Der Kirchsaal wurde offiziell entwidmet.

 

Akte 03-1, Chronik

Akte 03-1, Chronik u. Dr. W.Schmitz, „Die Geschichte der Evgl. Kirchengemeinde in Osterfeld“ in Der Kickenberg Nr. 6, 7, 10/11 1956

Akte 03-1, Chronik

Dr. W.Schmitz, „Die Geschichte der Evgl. Kirchengemeinde in Osterfeld“, in Der Kickenberg Nr. 6, 7, 10/11 1956

Festschrift 100 Jahre Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde, 1996, Kapitel 2

ebenda

Festschrift 100 Jahre Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde, 1996, Kapitel 1

Akte 72/3-1, Schreiben an das Konsistorium vom 07.04.1934. Bild Nr. 05

Festschrift 100 Jahre Auferstehungs-Kirchengemeinde, 1996, Kapitel 1

Akte 72/3-0 u.1, Aktenvermerk 1916. Bild Nr. 01

Seipp, Oberhausener Heimatbuch 1964, Seite 173

Akte 72/3-0 u.1, Aktenvermerk 1916. Bild Nr. 01

Akte 72/3-0 u.1, Schreiben vom 18. November 1924 an Architekt Gammerschlag. Bild Nr. 02

Akte 72/3-0 u.1, Aktenvermerk. Bild Nr. 01

ebenda

Akte 72/2-1, Schreiben der Stadt Osterfeld an die Kirchengemeinde Velbert vom 18. Januar 1927. Bild Nr. 50

Akte 03-1, Chronik, Rückblick auf 90 Jahre Gemeinde. Seite 14

Akte 72/3-0 u.1, Schreiben an die Gutehoffnungshütte vom 24.04.1934 Betr. Schenkung von 15.000,00 Rmk, wovon 1929 7.500,00 Rmk überwiesen wurde. Bild Nr. 03

ebenda

Seipp, Oberhausener Heimatbuch 1964. Seite173

Akte 03-1, Chronik aus dem Lagerbuch, verfasst von Pfr. Dransfeld (31.3.1943)

Akte 02-1, Aufstellung der gewählten Presbytern vom 30. Juli 1933. Bild Nr. 66

Festschrift 100 Jahre Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde, 1996, Kapitel 2, 1933-1945

Archiv, Schreiben vom 20. März 1934 des Provinzialjugendpfarrer Dr. Voss. Laut Jugendabkommen vom 19. Dez. 1933 stehen der Ev. Jugend nur 1 Wochentag zur Verfügung. Bild Nr. 04

Akte 72/3-1, Auszug aus dem Protokollbuch der größeren Gemeindevertretung vom 6. April 1934. Bild Nr. 05. Schreiben an das Evangelische Konsistorium zu Münster vom 7. April 1934. Bild Nr. 06

Akte 72/3-1, Schreiben an das Evangelische Konsistorium zu Münster vom 7. April 1934. Bild Nr. 06

Akte 72/3-1, Einladung an Architekt Erich Pfeiffer, Osterfeld vom 9.April 1934. Bild Nr. 50.1

Akte 72/3-0, Schreiben an die Direktion der Gutehoffnungshütte vom 23.April 1934. Bild Nr. 03

Akte 72/3-0, Schreiben der Gutehoffnungshütte an Pfarrer Dransfeld vom 27.April 1934. Bild Nr. 07

Akte 72/2-1, Schreiben vom 9.Mai 1934 an das Konsistorium zu Münster. Bild Nr. 08

Akte 72/2-1, Schreiben des Ev. Konsistoriums Münster vom 17.Mai 1934. Bild Nr. 09

Akte 72/2-1, Schreiben des Vorsitzenden Pfr. Dransfeld an das Konsistorium vom 30.Mai 1934. Bild Nr. 10

Akte 72/2-1, Eingereichte Bauzeichnung M 1:100 der Nord- und Westansicht vom 25.Mai.1934. Bild Nr. 11

Akte 72/2-1, Schreiben an den Architekten. Bild Nr. 51

Akte 72/2-1, Gutachten vom 13.Juli 1934. Bild Nr. 52

Akte 72/2-1, Genehmigung des Ev. Konsistoriums der Kirchenprovinz Westfalen vom 5.Sept. 1932. Bild 55

Akte 72/2-1, Vermerke vom 11.September 1934 zur Baubeschreibung.

Akte 72/2-1, Schreiben der Gutehoffnungshütte vom 10.Juli 1934. Bild Nr. 53

Akte 72/3-8, Aufforderung vom 4.Oktober 1934 der Abteilung 23, die Straßenbaukosten einzuzahlen . Bild Nr. 12

Festschrift 100 Jahre Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde, 1996 Kapitel 2. 1933-1945. Bilder Nr. 13, 14

Akte 72/2-1, Bauerlaubnis vom 15.Oktober 1934. Bild Nr. 56

Akte 72/3-8, Schreiben an die Gutehoffnungshütte vom 23.Oktober 1934. Bild Nr. 15

Akte 03-1, Chronik 1900-1960 u. Brief vom 4.Nov. 1934 der Bekenntnis-Gemeinde Osterfeld. Bild Nr. 16

Akte 72/3-8, Schreiben der Gutehoffnungshütte vom 20.Nov. 1934 mit Bedingungen. Bilder Nr. 17, 18

Akte 72/3-0, Im Schreiben vom 14.Dez. 1934 der Gutehoffnungshütte an die Kirchengemeinde erwähnt. Bild Nr. 19

Archiv: Schreiben des Superintendenten P. Kramm an Pfr. Dransfeld am 3.Dez. 1934. Bilder Nr. 21, 22

Archiv: Schreiben vom 11.Dezember 1934 vom Vorsitzenden des Presbyteriums, Pfr. Dransfeld, an den Superinten- denten in Recklinghausen. Bild Nr. 23

Akte 72/3-7, Nachtrag zur Tagesordnung (der Presbytersitzung) für den 5..Dezember 1934. Bild Nr. 20

Akte 73/3-0, Schriftstück vom 30.Dezember. 1934

Akte 73/3, Schriftstück vom 25.März 1935

Akte 72/3, Schreiben vom 28.Mai 1935 an das Konsistorium. Bild Nr. 24

Archiv: Einladung mit Tagesordnung zur Sitzung des Presbyteriums am 12. Juni 1935. TOP 2.) Der sogenannten Bekenntnisfront werden keine Räume mehr zur Verfügung gestellt. Bild Nr. 25. Schreiben des Konsistoriums vom 27. Aug. 1935: Erinnerung an die Erledigung der Verfügung vom 25.7.1935: Keine Benutzung der kirchlichen Räume durch die Bekenntnisfront. Bild Nr. 26. Festschrift 100 Jahre Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde, 1996 Kapitel 2: 1933-1945

Akte 72/2-1, Schreiben des Ev. Konsistoriums vom 13. Juni 1935. Bild Nr. 54

Akte 74/3, Bauschein vom 28. Juni 1935. Bild Nr. 27

Akte 73/3, Schriftstück vom 29. Juni 1935

Akte 73/3, Schriftstück vom 5. Juli 1935

Akte 72/3-6, Schriftstück vom 16. Juli 1935

Archiv: Lagerbuch über die Gemeindegeschichte. u. Eine Stätte der Erbauung, der Arbeit und Erholung in National Zeitung vom 13.08.1935. Bild Nr. 28

Festschrift 100 Jahre Ev. Auferstehungskirche Oberhausen-Osterfeld, 1996 Kapitel 2: 1933-1945, Seite 22

Zeitungsausschnitt der NZ o.D., (vor dem 11.August 1935). Bild Nr. 29

NZ-Zeitungsausschnitt vom 13.8.35. Bild Nr. 28

Akte 72/3-0, Abrechnung der Gesamtkosten für den Neubau an der Breitestr. vom 6. Dez.1935. Bilder 62.1, 62.2

Archiv: Schreiben vom März 1936 des Osterfelder Bruderrats an den Vorsitzenden des Presbyteriums. Bild Nr. 48

Akte 72/3, Schriftstück vom 8. Mai 1936

Mahnschreiben der Gutehoffnungshütte vom 19. Mai 1936. Bild Nr. 30

Akte 72/3-0, Schreiben vom 22.02.1937 Betr. Umbenennung von Breitestr. In Teutoburger Str.. Bild Nr. 49

Küper, Ferd. "Die Eremitenklause in Osterfeld" in „Der Kickenberg“ Nr. 12 1956

Akte 72/3-8, Schreiben an das Rhein.-Westf. Elektrizitätswerk Wesel mit Bitte um Abhilfe. Bild Nr. 61

Akte 72/2-2, Schreiben vom 22.05.1939 an die Bergschadensabteilung der Gutehoffnungshütte. Bild Nr. 64

Akte 72/2-2, Antwort der Gutehoffnungshütte vom 09.12.1939 nach Besichtigung der Schäden.

Akte 72/2-2 bis 8, Schreiben von 1949 bis 1960.

Akte 72/3-3, Schreiben des Oberbürgermeisters vom 6. August 1942. Bild Nr. 31

Akte 72/3-3, Antwort der Kirchengemeinde an die Stadt Oberhausen. Bild Nr. 32

Akte 72/2-0, Kurze Ordnung einer Gefallenenfeier. Es ist anzunehmen, dass sie 1943 erstellt wurde. Bild Nr. 65

Akte 72/3, Ausgefülltes Formular des Konsistorium Münster (von Juni 1944). Bilder Nr. 33, 34, 35

Festschrift 100 Jahre Ev. Auferstehungskirche, 1996, Seite 28

Akte 73/3, Liste über Veranstaltungen im Gemeindehaus. Bild Nr. 36

Akte 72/3-7, Schriftstück vom 30. Dezember 1947. Bilder Nr. 59.1, 59.2

Akte 73/1-2, Schadenssache O-Osterfeld, Teutoburger Str. 210 vom 07.02.1949. Bild Nr. 57

Akte 72/3-8, Antrag auf Genehmigung zum Bau einer Vorgartenmauer vom 4.5.1953. Bild Nr. 37

Akte 72/3-8, Bauschein vom 19.Juni 1953. (Vor Inangriffnahme ist beim städt. Vermessungsamt sind die Angabe der Baufluchtlinie und der Höhenlage zu beantragen). Bild Nr. 38. Die Gebrauchsabnahmeschein ist am 10.5.1954 ausge- stellt. Bild Nr. 39

Akte 03-1, Chronik u. Auszug aus dem Protokollbuch. Bild Nr. 63

Akte 72/3-8, Anzeige-Schreiben vom 27.Nov. 1954. Bild Nr. 40

Akte 73/3, Wohnflächenangaben vom 23.05. und 07.10.1955. Bilder Nr. 41, 42, 43

Akte 72/2-6, Angebot Fa. Gerhard Baßfeld vom 30.06.1956 Bild 58

Zeitungsausschnitte vom März 1959. Bilder Nr. 44 (Generalanzeiger vom 31.3.1959), 45, 46

Festschrift 100 Jahre Ev. Auferstehungskirche, 1996, Seite 41

Akte 73/1, Antrag auf Genehmigung zur Erstellung einer Garage auf Gemeindekosten auf dem Pfarrgrundstück Teutoburger Str. Bild Nr. 60

Festschrift 100 Jahre Ev. Auferstehungskirche, 1996, Seite 32 vom 24. März 1960. Bild Nr. 47

Festschrift 100 Jahre Ev. Auferstehungskirche, 1996, Seite 33

Festschrift 100 Jahre Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde, 1996, Kapitel 1

Unterlagen der Gebäudestrukturanalyse Modul 1 Hg. Volker Langenbach S. 57

Festschrift 100 Jahre Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde, 1996, Kapitel 1

ebenda

Gemeindebrief Auf ein Wort 2-98, Bericht von der Gemeindeversammlung am 19.11.1997. Bild Nr. 67

Beschluss Presbyterium vom 16.09.2013

Beschluss Presbyterium vom 16.03.2015

Kirchenaufsichtliche Genehmigung April 2016